fbpx

Rückenschmerzen – Symptome, Ursachen und Übungen, die helfen

In diesem Artikel geht es um Rückenschmerzen.

Rückenschmerzen - Symptome, Ursachen & Übungen

» Du willst wissen, wo die wahre Ursache von Rückenschmerzen liegt?

» Du hast genug gelitten und willst wissen, was dir jetzt wirklich hilft?

» Schmerzen im Rücken an verschiedenen Stellen? Hier erfährst du, was es damit auf sich hat!

Dieser Artikel liefert dir wertvolle Informationen über deine Rückenschmerzen. Du erfährst, wo sie herkommen, wie sie entstehen, welcher Schmerz was bedeutet und was du jetzt tun kannst.

Rückenschmerzen Soforthilfe – Wo genau hast du Schmerzen?

Du hast gerade „Rückenschmerzen“ oder etwas ähnliches im Internet gesucht und hast diese Seite gefunden. Du sitzt sicherlich gerade mit Schmerzen vor dem PC und brauchst jetzt sofort Hilfe – richtig? Genau für diese Situation habe ich meine Soforthilfe entwickelt. Diese funktioniert ganz einfach:

Klick einfach auf den Teil deines Rückens wo du Schmerzen hast und du gelangst direkt zu dem Abschnitt dieses Artikels, der dir JETZT weiterhilft. 🙂

Quelle Grafik: Adobe Stock – #33764317

Hier die Soforthilfe nochmal in Textform für dich:
Soforthilfe bei Nackenschmerzen
Soforthilfe bei Rückenschmerzen im oberen Rücken
Soforthilfe bei Rückenschmerzen im mittleren Rücken
Soforthilfe bei Rückenschmerzen im unteren Rücken

Ich habe außerdem einen Artikel zum Thema „akute Rückenschmerzen“ geschrieben, den du hier finden kannst.


Rückenschmerzen – alles was du wissen musst im Überblick

Rückenschmerzen sind in Deutschland weit verbreitet und werden häufig auch als Kreuzschmerzen bezeichnet. Fast 80% aller Deutschen leiden in ihrem Leben mindestens einmal darunter. Dabei sind Schmerzen im Rücken in den meisten Fällen eher harmlos und mit einem Schnupfen vergleichbar. In diesem Artikel zeige ich dir umfassend, was es mit Rückenschmerzen auf sich hat. Wo kommen sie her, wie erkenne ich sie, was sind die Ursachen, wo und wie kann es wehtun, was kann ich dagegen tun und was macht der Arzt. Diese und viele weitere Fragen beantworte ich mit diesem Artikel.


1. Symptome


Die ersten Anzeichen für Rückenschmerzen sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Muskelverspannungen. Fühlst du dich früh steif in den Gelenken und im Rücken, dann ist dies auch ein Zeichen, dass du Rückenprobleme hast oder bald bekommst.

Sollten zusätzlich zu deinen Schmerzen im Rücken noch folgende Symptome auftreten, dann suche bitte dringend einen Arzt auf:

  • Lähmungserscheinungen, zum Beispiel im Bein
  • Taubheitsgefühle
  • starke Schmerzen die länger als drei Tage dauern

Mehr über Rückenschmerzen und einen nötigen Arztbesuch, kannst du hier lesen.

Apropos Schmerzen – wie man diese einstuft und bewerten kann, schauen wir uns als nächstes an.


2. Schmerzen richtig bewerten und einschätzen


Der erste Schritt, deinen Rückenschmerzen geeignet zu begegnen, ist diese ernst zu nehmen. Richtig ist auch, dass du aktiv werden solltest – zum Beispiel mit Rückenübungen oder Hausmitteln wie einer heißen Badewanne. Was und wie du es machen solltest, hängt allerdings von der Intensität deiner Schmerzen ab. Schauen wir uns diese also jetzt mal genauer an.

Rückenschmerzen nach Schmerzintensität
Natürlich ist auch die Intensität des Rückenschmerzes individuell. Beim Einen ist er stärker, beim Anderen weniger. Fakt ist nur, dass der Schmerz unangenehm ist. Ärzte lassen den Patienten den Schmerz auf einer Skala einschätzen. Zur Auswahl stehen dabei folgende Optionen:

  • kaum Schmerzen
  • mäßige Schmerzen
  • wechselnde Schmerzen
  • starke Schmerzen
  • unerträgliche Schmerzen

Rückenschmerzen unterer Rücken - Intensität der Rückenschmerzen

Mach dazu am besten gleich meinen kostenlosen Rückentest.

Schmerzintensität – Die Schmerzskala
Du kannst bzw. solltest deinen Schmerz auch einschätzen lernen, damit du für dich selbst eine Kontrolle hast und gegenüber Ärzten auskunftsfähig bist. Schau dir dazu die folgende Schmerzskala an mit Hilfe derer du deinen Schmerz einschätzen kannst.

Rückenschmerzen unterer Rücken - deine Schmerzskala

10 bedeutet übrigens, dass du kaum noch vernünftig atmen kannst und massiv beeinträchtigt bist.

1 bedeutet, dass es dir blendend geht und du keinerlei Schmerzen spürst.

Sinnvoll ist jetzt natürlich noch, wenn du deine Schmerzen mal über einen bestimmten Zeitraum beobachtest und diese notierst. Dabei notierst du dreimal am Tag, besser noch fünfmal am Tag den Wert, den du von dieser Skala hier abliest. Dann kannst du eventuell Schmerzmuster oder anderweitige Zusammenhänge erkennen.

Nachdem du weißt, wie deine Schmerzen einzuschätzen sind, möchte ich dir zeigen, welche Ursachen Rückenschmerzen überhaupt haben – also wo sie herkommen.


3. Ursachen


Die Ursachen für Rückenschmerzen sind sehr vielfältig und die Liste ist lang. Sicherlich haben Rückenschmerzen in den seltensten Fällen nur eine einzige Ursache. Meistens addieren sich mehrere Dinge auf.

Ich gehe hier auf die wichtigsten Punkte ein, die dich jetzt direkt einen Schritt weiterbringen. Sicherlich kann man das ganze intensiv medizinisch betrachten, allerdings langweilt dich das nur und wird dich hier und heute keinen Schritt weiter bringen.

Ursache Nummer EINS: Zu viel Sitzen

Sitzen ist das neue Rauchen! Vielleicht hast du das schon gehört und so ist es auch, denn wir Menschen sind für das Sitzen nicht gemacht. Allerdings tun wir genau das. 1.000 Worte sagen nicht soviel wie ein Bild, daher habe ich das für dich mal grafisch dargestellt:

Ich erkläre es dir trotzdem nochmal kurz in Worten:

Stell dir eine Uhr vor, die 24 Stunden anzeigt. Angenommen wir (die Menschen) sind seit genau 24 Stunden hier auf der Erde seit Beginn unserer Existenz. Jetzt können wir die 24 Stunden mal aufteilen, um zu verstehen, wie wir diese Zeit verbracht haben und WIE wir gelebt haben.

23 Stunden und 40 Minuten davon waren wir Jäger und Sammler. Das heißt aktiv und immer in Bewegung, weil wir uns unsere Nahrung selbst jagen mussten und Beeren gesammelt haben.

19 Minuten und 40 Sekunden waren wir Bauern und Farmer. Das heißt. wir haben die Felder bestellt und waren das ganze Jahr über aktiv und in Bewegung.

19 Sekunden davon stellen die Industrialisierung dar. Hier haben wir als große Unterstützung von Maschinen bekommen. Die Aktivität hat hier schon abgenommen und schädliche Verhaltensmuster haben langsam angefangen.

1 Sekunde (!!!) von diesen 24 Stunden stellen die Zeit der Digitalisierung dar, die wir sagen wir mal seit dem Jahr 2000 haben. Sehr viele Tätigkeiten und Berufsfelder haben sich (und tun es immer noch) an den Computer verlagert. Und das führt zu einer überwiegend sitzenden Tätigkeit.

Bei den meisten Menschen sieht ein Tag also so aus:

Lange Rede, kurzer Sinn – die meisten von uns sitzen zuviel über den Tag verteilt. Sogar im Schlaf nehmen wir die sitzende Haltung ein.

Aber warum ist Sitzen schlecht? Ich erkläre es mal ganz einfach:

An deiner Körpervorderseite befindet sich der Hüftbeuger. Durch das viele Sitzen verkürzt dieser und der Gegenspieler der Rückenstrecker, der auf der Körperrückseite ist, versucht „zu ziehen“. Durch das Ungleichgewicht in die verschiedenen Richtungen wirkt eine Dritte Kraft. Diese wirkte auf deine Wirbelsäule bzw. deine Bandscheiben. Dein Gehirn merkt das und sendet ein Schmerzsignale, damit du deinen Rücken nicht kaputt machst. Das ist dann der Rückenschmerz.

Die Lösung gegen zu viel Sitzen, heißt übrigens „richtig sitzen„. In meinem Artikel „Richtig Sitzen – Endlich schmerzfrei durch rückengerechtes Sitzen [+ Video]“ findest du deine Lösung.

Ursache Nummer ZWEI: Fehl- bzw. Schonhaltungen

Beim Sitzen und speziell bei der PC-Arbeit nehmen wir Fehlhaltungen ein, zum Beispiel, dass wir uns mit dem Oberkörper zu zweit nach vorne an den PC beugen und sogar den Kopf nach vorne schieben, so wie du hier sehen kannst.

Durch die heutige Arbeitswelt und dann damit verbundenen Termindruck im Job, kommt es zu solchen Sitzhaltungen, weil eben bestimmte Arbeiten noch schnell fertig werden müssen. Die Excel-Liste muss schließlich noch dringend an den Chef. 🙂 Dadurch kommt es zu Verspannungen im Nacken– und Schulterbereich sowie langfristig zu Rückenproblemen.

Ein weiterer Punkt sind die Schonhaltungen aufgrund bereits bestehender Schmerzen. Das heißt, dass du schon unter Rückenschmerzen leidest und dich deswegen nicht bewegst. Dies führt zum Teufelskreis der Schmerzen, den du weiter unten sehen kannst.

Rückenschmerzen - dem Teufelskreis entkommen
Teufelskreis der Schmerzen

 

Ursache Nummer DREI: Massive körperliche Belastungen

Natürlich gibt es auch andere Arbeitsplätze als nur PC-Arbeitsplätze. Diese sind dann meist mit starker körperlicher Arbeit verbunden (Handwerker & Industrie etc.) oder aber mit einseitigen Belastungen, wie zum Beispiel bei einer Zahnarztkrankenschwester. Auch das kann zu meist punktuellen Rückenproblemen führen.

Ursache Nummer VIER: Zu wenig Bewegung

Aufgrund der oben genannten Punkte und der Beschaffenheit unseres heutigen Lebens, bewegen sich viele Menschen zu wenig. Dies führt zusammen mit den anderen genannten Gründen zu Schmerzen im Rücken.

Ursache Nummer FÜNF: Ernährung & Darm

Auch deine Ernährung kann zu Rückenschmerzen führen. Speziell dein Darm kann hier zu Schmerzen im Rücken führen. Wie das genau zusammenhängt kannst du im Experten-Beitrag von Gabriele Valerius-Szőke nachlesen.

Wenn du aktiv etwas gegen deine Rückenschmerzen unternehmen willst bzw. den wirklichen Ursachen entgegenwirken willst, dann komme in meinen kostenlosen E-Mail-Kurs. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt worauf es ankommt und wie du schnell wieder schmerzfrei wirst:


4. Was du selbst tun kannst


Die gute Nachricht ist, dass du zahlreiche Dinge tun kannst, um schmerzfrei zu werden, wenn du Rückenprobleme hast.

Und die zweite gute Nachricht ist, dass du gar nicht soviel machen musst, um deine Schmerzen zu lindern und dann komplett schmerzfrei zu werden.

#1 Rückenübungen

Zunächst einmal kannst du Rückenübungen machen und das würde ich dir auch sehr empfehlen. Damit meine ich auch keine stundenlangen Sportkurse sondern eher kleine Mini-Einheiten pro Tag. Also sagen wir mal fünf Übungen jeweils eine Minute. Die besten Rückenübungen habe ich für dich in einem Blog-Artikel zusammengefasst, den du hier finden kannst: Die besten Rückenübungen. Du kannst natürlich auch Rückentraining machen zum Beispiel mit einer Online Rückenschule. Du kannst außerdem auch Dehnübungen für deinen Rücken machen.

#2 Yantra-Matte

Zur besseren Durchblutung und für den Anfang, kann dir auch eine Yantra-Matte helfen. Diese sieht so aus:

Der Effekt einer solchen Matte ist folgender: Die Spitzen sorgen dafür, dass die Matte wie ein Nagelbrett wirkt. Das führt dazu, dass viel Blut in deinen Rücken geschickt wird. Dies wiederum sorgt für Heilung im Rücken, weil deine Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Etwas ausführlicher habe ich das hier beschrieben.

#3 Faszienmassage

Das viele Sitzen führt dazu, dass unser Bindegewebe (vereinfacht gesagt zwischen Muskeln und Knochen) – die Faszien – verklebt und diese ebenfalls zu den Schmerzen beiträgt. Du kannst dieses Gewebe trainieren mit dem Faszien-Set von Liebscher und Bracht*:

oder du nutzt dieses Set:

#4 Rückengerechter Alltag

Du kannst anfangen, deinen Alltag rückengerecht zu gestalten. Dabei brauchst du gar keine zusätzliche Zeit. Du machst die Dinge, die du immer machst und stellst dabei ein paar Kleinigkeiten um. Zum Beispiel richtiges Sitzen, richtiges Stehen, richtiges Heben und Tragen sowie noch einige weitere Dinge.

Du kannst zum Beispiel deinen Arbeitsplatz ergonomisch gestalten mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch oder einem ergonomischen Bürostuhl.

Langfristig wird sich dadurch auch deine Körperhaltung verbessern.

Jetzt habe ich dir vier Punkte genannt, die du für deinen Rücken tun kannst. Das war jetzt vielleicht ein bisschen viel auf einmal. Wie du dein Leben Schritt für Schritt rückengerecht gestalten kannst und damit deine Rückenschmerzen dauerhaft in den Griff bekommst, zeige ich dir hier in meinem kostenlosen E-Mail-Kurs:


5. Hausmittel, die du kennen solltest


Viele Menschen suchen bei Krankheiten oder körperlichen Leiden nach Hausmitteln – also einfach umsetzbaren Mitteln, die jeder sofort machen kann. Im Falle von Rückenschmerzen kann ich dir folgende Hausmittel empfehlen:

  1. Eine heiße Badewanne, weil Wärme bei Rückenschmerzen in den meisten Fällen ein wenig Entspannung und Entlastung bringt
  2. 15 Minuten Spazieren gehen
  3. Stufenlagerung (allerdings nur ein paar Minuten)
  4. Achtsamkeit – keine schnellen und hektischen Bewegungen
  5. Rückenübungen – natürlich kannst du auch jetzt gleich ein paar gezielte Rückenübungen machen

6. Hilfreiche Übungen


Schon häufiger habe ich in diesem Artikel das Thema Rückenübungen erwähnt. Ich möchte das für dich hier etwas konkreter machen.

Erstmal spreche ich, wenn ich Rückenübungen erwähne, NICHT von Sport in dem Sinne. Sondern ich rede von gezielten Übungen, für die Körperregionen, wo du Probleme hast.

Grundsätzlich kann man zu Übungen Folgendes sagen:

Rückentraining zu Hause

Du kannst dein Rückentraining auch ganz einfach zuhause machen. Es braucht dafür sehr wenig. Eine Gymnastikmatte für die Übungen und am Tag fünf Minuten Zeit. Die richtigen Übungen findest du hier auf dieser Seite. Ich nehme dich an die Hand und wir trainieren gemeinsam. Dabei zeige ich dir, welche Übungen du machen kannst und wie du am effektivsten trainierst.

Rückenübungen Büro

Es sind manchmal die Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Und auch im Büro kannst du etwas tun für deinen Rücken.

Rückenübungen Auto

Zu viele Stunden verbringen wir alle im Auto. Daher gibt es auch hier ein paar Übungen, die gut für dich geeignet sind.

Körperhaltung verbessern

Rückenschmerzen sind häufig eine Folge von Fehl- oder Schonhaltungen und damit einer schlechten Körperhaltung. Du kannst an deiner Körperhaltung arbeiten und mit kleinen Veränderungen wieder große Fortschritte erzielen.

Ich weiß wie schwer es ist, wirklich Übungen in seinen Alltag zu integrieren. Immer wieder brauchst du Motivation dafür und die Energie, auch wirklich durchzuhalten. Daher möchte ich es dir so leicht wie möglich machen! Trainiere am besten einfach mit mir zusammen:


7. Schmerzen im oberen Rücken


Quelle Grafik: Adobe Stock – #33764317

Wenn du Rückenschmerzen im oberen Rücken hast, dann sprechen wir über den Bereich der oberen Brustwirbelsäule. Das heißt, wir reden über den Bereich unter dem Nacken, aber über der mittleren Brustwirbelsäule. Hier sind zum Beispiel die Schultern und die Schulterblätter. Man kann das auch anhand der Wirbel der Wirbelsäule definieren. Der oberer Rücken geht unter den Halswirbeln los und endet in der Mitte der Brustwirbelsäule. Wir sprechen hier über die Brustwirbel (BWS). Die Brustwirbel sind nummeriert von Th1 bis Th12.

Im Falle des oberen Rückens sprechen wir von Brustwirbel eins bis ca. sechs. Danach geht der mittlere Rücken los.

Falls du hier Schmerzen hast, dann lies dir bitte meinen Artikel „Rückenschmerzen oberer Rücken“ durch.


8. Schmerzen im mittleren Rücken


Quelle Grafik: Adobe Stock – #33764317

Wenn du Rückenschmerzen im mittleren Rücken hast, dann sprechen wir über den Bereich der unteren Brustwirbelsäule bzw. den mittleren Rücken. Das heißt, wir reden über den Bereich unter dem oberen Rücken (unter den Schultern), aber über dem unteren Rücken (Lendenwirbelsäule). Man kann das auch anhand der Wirbel der Wirbelsäule definieren. Der mittlere Rücken geht da los, wo der obere Rücken aufhört und endet vor der Lendenwirbelsäule. Wir sprechen hier über die Brustwirbel (BWS). Die Brustwirbel sind nummeriert von Th1 bis Th12.

Im Falle des mittleren Rückens sprechen wir von Brustwirbel sieben bist zwölf. Danach geht der untere Rücken los.

Falls du hier Schmerzen hast, dann lies dir bitte meinen Artikel „Rückenschmerzen mittlerer Rücken“ durch.


9. Schmerzen im unteren Rücken


Quelle Grafik: Adobe Stock – #33764317

Wenn du Rückenschmerzen im unteren Rücken hast, dann sprechen wir über den Bereich der Lendenwirbelsäule. Das heißt, wir reden über den Bereich unter dem mittleren Rücken. Man kann das auch anhand der Wirbel der Wirbelsäule definieren. Der untere Rücken geht da los, wo der mittlere Rücken aufhört. Wir sprechen hier über die Lendenwirbelsäule (LWS). Diese besteht aus fünf Lendenwirbeln. Danach folgen noch das Kreuzbein und das Steißbein, die ebenfalls zum untereren Rücken zählen.

Falls du Schmerzen im unteren Rücken hast, dann lies dir bitte meinen Artikel „Rückenschmerzen unterer Rücken“ durch.


10. Schmerzen im unteren Rücken rechts


Du hast die Rückenschmerzen nicht einfach nur im unteren Rücken, sondern kannst das sogar auf die rechte Seite einschränken? Das ist dann erstmal insofern gut, als das du deinen Schmerz konkret lokalisieren kannst.

Dazu kannst du dir meinen Artikel „Rückenschmerzen unterer Rücken rechts“ durchlesen.



Du hast die Rückenschmerzen nicht einfach nur im unteren Rücken, sondern kannst das sogar auf die linke Seite einschränken? Das ist dann erstmal insofern gut, als das du deinen Schmerz konkret lokalisieren kannst.

Dazu kannst du dir meinen Artikel „Rückenschmerzen unterer Rücken links“ durchlesen.


12. Schmerzen im Lendenwirbelbereich


Hast du Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel? Dann sprechen wir über den unteren Rücken und die Lendenwirbelsäule (LWS). Diese besteht aus fünf Lendenwirbeln – L1 bis L5. Danach kommt das Kreuzbein und das Steißbein. Besonders viele Menschen haben gerade im unteren Rücken Bandscheibenprobleme.

Außerdem spielen hier auch die Bandscheiben eine Rolle.

Das Ganze ist umgeben von Muskeln, Fasern und Bindegewebe (Faszien).

Die Lendenwirbel sind bei den meisten Rückenschmerzen die Ursache bzw. der Ort des Schmerzes. Hier sprechen wir von Rückenschmerzen im unteren Rücken, wie oben schon beschrieben.

Dazu empfehle ich dir meinen Artikel „Rückenschmerzen unterer Rücken„.


13. Rückenschmerzen im oder nach dem Liegen


Du hast Rückenschmerzen im Liegen? Das ging mir selbst auch lange Zeit so und ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ich konnte wegen der Schmerzen nicht gut schlafen und habe auch bewusst nur wenig geschlafen, weil es beim Schlafen und besonders nach dem Schlafen im Rücken sehr wehgetan hat. Dazu lässt sich zuerst mal sagen, dass die Schlafposition sehr wichtig ist.

Viele Menschen schlafen in der Embyro-Haltung die von der Haltung her dem Sitzen gleichkommt. Dadurch wird dein Hüftbeuger noch kürzer und deine Rückenschmerzen noch schlimmer.

Du solltest also versuchen auf dem Rücken zu schlafen. Natürlich kannst du das nicht immer steuern. Du kannst aber zumindest die Position bestimmen. in der du einschläfst.

Ein weiteres Thema ist natürlich deine Matratze und dein Kissen. Hier kann ich keine konkrete Empfehlung geben, weil jeder Mensch unterschiedlich ist. Zwei Dinge möchte ich dir trotzdem mit auf den Weg geben:

  1. Spare nicht an deiner Matratze und deinem Kissen, denn du verbringt darauf circa ein Drittel deines Lebens
  2. Geh mal in ein richtige Matratzengeschäft und lasse vom Profi prüfen, welche Matratze und welches Kissen für dich am besten geeignet sind.

14. Schmerzen bei Schwangerschaft


Bei Schwangerschaft können Rückenschmerzen entstehen durch das plötzliche Zusatzgewicht, dass eine Frau zu tragen hat. Auch wenn eine Schwangerschaft neun Monate dauert, so entsteht durch den Babybauch ein zusätzliches Gewicht, das nach vorne zieht und körperlich ausgeglichen werden muss. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen.

Eine hilfreiche Position zur Entspannung ist die so genannte Päckchen-Haltung. Wenn du schwanger bist, machst du die Päckchen-Haltung mit gespreizten Beinen, weil ja sonst der Babybauch im Weg ist. 🙂

Außerdem hilft dir eine leichte Vorbeuge bei Rückenschmerzen in der Schwangerschaft. Du lässt dich dabei locker nach vorne aushängen ohne Druck aufzubauen. Du machst das so weit und so gut, wie es eben geht.

Dehnübungen Rückenschmerzen Vorbeuge


15. Rückenschmerzen bei Grippe


Im Falle einer Grippe kann es zusätzlich auch zu Rückenschmerzen kommen. Das liegt an den Kopf- und Gliederschmerzen sowie am Bewegungsmangel. Du solltest hier keine Panik bekommen, sondern deine Grippe auskurieren. Dann kannst du ganz einfach wieder mit der Bewegung beginnen und du wirst sehen, dass deine Rückenschmerzen weniger werden.

Gezielte Rückenübungen helfen dir dabei natürlich dann auch, allerdings erst, wenn du wieder gesund bist.


16. Ab wann solltest du zum Arzt gehen?


Eins vorweg: Viele Rückenschmerzen kannst du selbst in den Griff kriegen und musst nicht gleich zum Arzt gehen. Es gibt allerdings ein paar Warnsignale, die du unbedingt beachten solltest. Hast du zum Beispiel:

  • Taubheitsgefühl
  • Lähmungserscheinungen
  • Beeinträchtigungen der Kernfunktionen des Körpers (Atmung, Verdauung)

dann solltest du dringend einen Arzt aufsuchen.

Der Arzt selbst wird sich dann ein Bild von deinen Schmerzen machen. Das Hauptziel des Arztes (also zunächst deines Hausarztes und auch dann folgender Ärzte) ist es erstmal, zu ermitteln, ob eine Rückenschmerzen eine tatsächliche körperliche (organische) Ursache haben. Das nennt man dann spezifische Rückenschmerzen. Falls deine Rückenschmerzen keine organische Ursache haben und damit einen klar erkennbaren Grund, dann hast du höchstwahrscheinlich unspezifische Rückenschmerzen. Der Arzt wird dir dann möglicherweise Massagen, Physiotherapie oder Krankengymnastik verschreiben. Bei akuten Rückenschmerzen wirst du wohl anfangs auch erstmal ein paar Schmerzmittel bekommen, um die schlimmsten Schmerzen der ersten Tage überhaupt zu überstehen.

Fazit

So, jetzt bist du dran! Fang am besten jetzt gleich an.

Du kennst jetzt die effektivsten Übungen, um deine Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen.

Wichtig:

Du musst die Dinge natürlich im Alltag umsetzen, wenn du deine Rückenschmerzen schnellstmöglich beseitigen willst. Viele Leute lesen sich Tipps zwar durch, setzen sie dann aber nicht im Alltag um und wundern sich dann, warum sie immer noch Rückenschmerzen haben.

Sei nicht einer von ihnen!

Am einfachsten ist es, wenn du dir EINE Übung raussuchst und diese noch heute machst. Oder suche dir gleich noch eine Gewohnheit aus, die du ab morgen für dich umsetzen möchtest. Sei achtsam im Alltag und achte immer wieder darauf.

Diese Übungen und Methoden haben schon vielen Menschen geholfen, ihre Rückenschmerzen zu lindern oder komplett zu verlieren. Und damit hast du es bis zum Ende des Artikels geschafft. Ich gratuliere dir!

Trage dich außerdem noch in den kostenlosen Rücken-Newsletter ein. Dort schicke ich dir täglich weitere hochwirksame Übungen, Tipps und Tricks für einen schmerzfreien Rücken und gegen Stress, die es exklusiv nur in meinem Newsletter gibt.

Alles Beste und einen schmerzfreien Rücken,

Dein Gerd

Hat dir dieser Artikel gefallen? Falls ja, dann lass mir doch fünf Sterne da! 🙂
[rating_form id=“1″]

Achtung: Diese Seite ersetzt keine Diagnose und ist auch keine Empfehlung, nicht zum Arzt zu gehen. Bei Rückenschmerzen solltest du dennoch den Arzt deines Vertrauens aufsuchen und mit ihm deine Probleme besprechen.
Auch stellt diese Seite keine Aufforderung dar, Medikamente nicht einzunehmen und du darfst vom Arzt verordnete Medikamente auch nicht eigenmächtig absetzen. Das kann sonst u. U. lebensgefährlich sein.

Ein Kommentar

  1. Echt guter Artikel mit konkreten Tipps – ich als Betroffene weiß, dass man oft mal verzweifelt das Internet absucht und für jeden Ratschlag bzw neuen Impuls echt dankbar ist. Für Berufstätige, die den ganzen Tag im Büro sitzen, wird (meiner Meinung nach) das Thema Rücken sowieso früher oder später ein Thema. An die jüngere Generation: Versucht vorzubeugen, bewegt euch jede freie Minute, sitzt aufrecht und beobachtet, welche Haltung ihr in eurer Freizeit pflegt!! Dann wird euch vieles erspart bleiben. Bei mir ging das ganze nach 5 Jahren Büro richtig los – am Anfang dachte ich, es ist etwas akutes, da die Schmerzen teilweise wie durch einen Nerv hinaufgestrahlt haben in meinen rechten arm. War dann bei mehreren Orthopäden – habe auch Hilfsmittel bekommen, habe zuhause oft einen Gymnastikball zum Sitzen genommen – minimal wurde es besser. Erst nach über einem Jahr (keinem schönen Jahr!) habe ich eine Kombi gefunden, die für mich zumindest momentan funktioniert – ich bin ein Mal die Woche bei einem Masseur (und umso schmerzhafter der massiert, umso schmerzloser ist euer Alltag danach, glaubt mir!) und ansonsten mache ich eine Physio, mittlerweile selbständig, zwei Mal die Woche zuhause. Das ist echt machbar – sucht einen guten Physiotherapeuten auf, der euch die Übungen zeigt. Es zahlt sich echt aus. Dazu habe ich, da ich auf keinen Fall Medikamente/Schmerzmittel nehmen wollte – Rücken reicht mir, Leber brauch ich nicht – mehrere natürliche Mittel ausprobiert zur Schmerzlinderung. Mein Favorit war zum Schluss Welldisc, aber ich glaube jeder legt auf etwas anderes Wert – da einfach mal schauen, wie beim Physiotherapeuten. 😉 Fazit: Momentan alles im Rahmen, Alltagstipps baue ich immer mit ein, behandle den Rücken wie ein Juwel. LG!

Schreibe einen Kommentar