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Chronische Rückenschmerzen – Sieben Punkte, wie du sie endlich wegbekommst!

Chronische Rückenschmerzen endlich in den Griff kriegen

Chronische Rückenschmerzen plagen dich schon seit sehr langer Zeit und du hast schon fast aufgegeben! Ich zeige dir sieben Punkte, wie du sie endlich wegbekommst und dauerhaft und nachhaltig schmerzfrei bleibst. Mit einfachen und natürlichen Methoden ohne großen Zeitaufwand und lange Wartezeiten beim Arzt. Wenn du das suchst, dann bist du hier genau richtig! Ich zeige dir, was chronische Rückenschmerzen überhaupt sind, was die Ursache ist und was du dagegen tun kannst, um endlich schmerzfrei zu werden und es auch zu bleiben.

Chronische Rückenschmerzen – Wie du dem Leiden endlich ein Ende bereiten kannst

Du willst wissen, ab wann Rückenschmerzen chronisch sind oder du weißt schon, dass du chronische Rückenschmerzen hast, weil der Arzt es dir gesagt hat?

Schmerztabletten, Spritzen gegen die Schmerzen, immer wieder Arztbesuche und regelmäßige Krankschreibungen wegen deiner chronischen Rückenschmerzen?

Dies beschreibt deinen Leidensweg und davon kannst du ein Lied singen?

Es nervt, es schmerzt dauerhaft und dein Job ist in Gefahr, weil du schon wieder krank geschrieben bist?

Du hältst das alles für einen schlechten Traum und das kann doch gar nicht wahr sein.

Überhaupt leidet dein ganzes Leben unter deinen Rückenschmerzen, die immer schlimmer werden (oder zumindest nicht besser)?

Du willst all das nicht länger hinnehmen und suchst Lösungen? Genau deswegen bist du hier gelandet?

Dann lies hier weiter und erfahre weiter unten die verblüffend einfachen Lösungen, die du SOFORT anwenden kannst 🙂

Sofort anwenden kannst du auch die wertvollen Tipps in meinem kostenlosen E-Book:

In diesem Artikel gehe ich umfassend auf chronische Rückenschmerzen ein und baue hier und da ein paar Fakten über allgemeine Rückenschmerzen ein, damit du das „komplette Bild“ bekommst.

Vielleicht kennst du den ein oder anderen Punkt schon.

Lies gern nur das, was dir jetzt gerade hilft und nimm mit, was dir etwas bringt. 🙂


1. Definition


Zunächst schauen wir uns mal an, ab wann Rückenschmerzen als chronisch eingestuft werden. Man kann Rückenschmerzen nach ihrem zeitlichen Verlauf unterteilen in akute, subakute und chronische Rückenschmerzen.

Akute Rückenschmerzen sind Schmerzen, deren „Schmerzepisoden“ erstmals auftreten bzw. nach mindestens sechs Monaten Beschwerdefreiheit wieder auftreten. Gleichzeitig sollten diese Schmerzen nicht länger als sechs Wochen anhalten. In vielen Fällen von akuten Rückenschmerzen gibt es eine gute Prognose. Damit meine ich, dass die Schmerzen innerhalb kurzer Zeit wieder verschwinden – mit oder ohne Behandlung. Bei circa 10% der Fälle werden die Rückenschmerzen allerdings chronisch (auch Chronifizierung genannt).

Subakute Rückenschmerzen sind Rückenschmerzen, die länger als sechs Wochen anhalten.

Chronische Rückenschmerzen sind Rückenschmerzen, die länger als zwölf Wochen bestehen.

Hier siehst du die Arten von Rückenschmerzen nach Zeitverlauf nochmal im Überblick:

Chronische Rückenschmerzen - Rückenschmerzen im zeitlichen Verlauf

Es gibt darüber hinaus noch rezidivierende Rückenschmerzen. Das sind Rückenschmerzen, die gelegentlich wiederkommen. Das ist also eine Art chronischer Rückenschmerzen. Allerdings hast du rezidivierende Rückenschmerzen nicht dauerhaft sondern nur ab und zu.

Chronische Rückenschmerzen sind also dauerhafte Rückenschmerzen. Der Begriff „chronisch“ besagt dabei nur, dass ein Schmerz oder eine Krankheit „dauerhaft“ besteht. Es gibt auch andere chronische Krankheiten wie zum Beispiel „Morbus Chron“.


2. Symptome


Ein Symptom dafür, dass du chronische Rückenschmerzen hast, ist die Tatsache, dass du dauerhafte Rückenschmerzen hast, die länger als 12 Wochen (3 Monate) dauern.

Diese können im Prinzip überall im Rücken auftreten. An den Lendenwirbeln – also am unteren Rücken (links oder rechts). Genauso kannst du aber Rückenschmerzen im mittleren Rücken oder im oberen Rücken haben.

Du erkennst Rückenschmerzen an Abgespanntheit, Müdigkeit, Ziehen und/oder Stechen im Rücken. Beim heben und tragen hast du stechende Schmerzen.

Du hältst es manchmal nicht ohne Schmerztabletten aus, weil dein Rücken dich sonst alle macht?

Dann weißt du ziemlich genau, dass du chronische Rückenschmerzen hast.

Was hier auch eine Rolle spielt, ist der Kreislauf der Schmerzen, der letztendlich zu deinen chronischen Rückenschmerzen führt.

Chronische Rückenschmerzen - Kreislauf der Schmerzen

Los geht es mit einem Schmerz, der dich zu einer Fehl- oder Schonhhaltung zwingt.

Du bist dann vorsichtig und vermeidest Aktivität.

Das führt ganz langsam und punktuell zu sozialem Rückzug. Ein Beispiel für erzwungenen sozialen Rückzug ist eine Krankschreibung, die dich zwingt, zuhause zu bleiben, nicht mehr zur Arbeit gehen zu können und nicht mehr unter Menschen zu sein. Und dann fängt dein Kopf an, zu denken, und vor allem zu zweifeln.

In Folge hörst du noch mehr in dich hinein und auf deinen Schmerz, weshalb deine Schmerzempfindlichkeit vermeintlich steigt. Zumindest glaubst du das.

Über die Zeit hast du Angst vor weiteren Schmerzen und nimmst so weiterhin oder sogar noch mehr Fehl- und Schonhaltungen ein. Und so gerätst du in den Kreislauf der Schmerzen, den du oben sehen kannst. Ich kann dir helfen, aus diesem Kreislauf herauszu kommen und deine Rückenschmerzen endlich sinnvoll und nachhaltig anzugehen. Trage dich dazu einfach hier ein.

Leidest du auch schon seit langer Zeit an chronischen Rückenschmerzen und wünschst dir endlich eine Lösung? Dann lies weiter und tue etwas für deinen Rücken, denn nur so, wirst du es schaffen können.


3. Therapie


Vielleicht fragst du dich an dieser Stelle, wie chronische Rückenschmerzen eigentlich therapiert werden. Lass mich hier kurz Licht ins Dunkel bringen für dich. Zunächst einmal suchst du den Weg zu einem Mediziner – meistens deinem Hausarzt. Dieser untersucht dich normal und schaut, ob er direkt was finden kann. Als ich beim Hausarzt war, hat dieser erstmal nichts gefunden. Das ist auch logisch und nachvollziehbar, weil unspezifische Rückenschmerzen, die ich hatte, keine direkten Hinweise auf die Ursache liefern. Ein Großteil der Rückenschmerzen ist unspezifsch. Das bedeutet, dass der Schmerz keine organische Ursache hat und der Arzt sozusagen „nichts“ finden kann.

Das ist an sich erstmal ein gutes Zeichen, auch wenn es dir nicht direkt weiterhilft.

Eine organische Ursache wäre z.B. ein Tumor an der Wirbelsäule oder dass in Folge eines Unfalles etwas an oder in deinem Rücken zerstört ist.

In den häufigsten Fällen sind Rückenschmerzen unspezifisch und dein Arzt wird dir leider dazu nicht sehr viel sagen können. Dazu kann ich dir aber etwas sagen – in meinem kostenlosen E-Book. Dort erfährst du, woher Rückenschmerzen wirklich kommen und mit welchen einfachen Methoden du sofort etwas dagegen tun kannst. Klingt unglaublich? Probier es aus, denn du kannst nur gewinnen:

Warum?

Ganz einfach: Es ist bisher nicht vollständig erforscht, woher unspezifische Rückenschmerzen kommen und woran es genau liegt.

Die Gründe und Ursachen sind vielfältig und wir schauen uns diese weiter unten genauer an.

Wie genau ist nun allerdings die Vorgehensweise des Arztes?

Dein Arzt macht zunächst eine Anamnese. Das bedeutet, dass er deine gesamte bisherige Krankengeschichte in einen Gesamtkontext stellt, um sich ein besseres Bild zu machen.

Danach macht dein Arzt meist eine körperliche Untersuchung, um zu prüfen, ob er irgendetwas finden kann.

Falls du spezifische Rückenschmerzen hast, wirst du wahrscheinlich zu einem Experten geschickt, der sich das mal anschauen soll.

Im Falle unspezifischer Rückenschmerzen (über 80% aller Fälle) passiert folgendes:

  1. Du beobachtest die Rückenschmerzen erstmal. Das hat bei mir gar nichts gebracht.
  2. Eventuell bekommst du Schmerztabletten verschrieben, damit dein Schmerz erstmal geringer wird (das war und ist für mich keine Lösung).
    1. Lies dir dazu auch gern diesen Artikel durch mit dem Titel „Medikamente gegen Rückenschmerzen
  3. Vielleicht bekommst du Massagen verschrieben. Diese kannst du gern wahrnehmen und dich besser fühlen, aber die Ursache wird damit nicht behoben.
  4. Falls es richtig schlimm und akut ist, bekommst du vielleicht eine oder mehrere Spritzen.
  5. Je nachdem zu welchen Arzt du gehst, werden irgendwann auch sogenannte bildgebende Verfahren gemacht, wie ein Röntgenbild, ein CT oder ähnliches.
  6. Der „schlimmste“ Fall ist, dass du dich eine Rückenoperation unterziehen sollst/musst.
    1. Ich möchte klarstellen, dass Rückenoperationen sehr wichtig und richtig sind, um dem Patienten zu helfen.
    2. Es gibt allerdings neuere Studien (Quellen habe ich aktuell keine), die nahelegen, dass bestimmte Rückenoperationen nicht den erhofften Erfolg haben, weil – aufgrund der noch nicht zu 100% erforschten Sachlage bezüglich Rückenschmerzen – nicht die eigentliche Ursache behandelt wird, sondern das Symptom operiert wird. Lies dazu auch meine Artikel über einen neuartigen Behandlungsansatz namens „Osteopressur„.
  7. Krankengymnastik, Reha-Sport, Wirbelsäulengymnastik, Rückentraining
    1. Vor bzw. meist auch nach einer OP werden dir Krankengymnastik, Reha-Sport, Wirbelsäulengymnastik oder Rückentraining verschrieben. Hier habe ich von Fällen gehört, wo Patienten beklagen, während der Krankengymnastik mehr Schmerzen zu haben als jemals zuvor. Das kann damit zusammenhängen, dass in der Krankengymnastik Kräftigungsübungen gemacht werden. Diese sind allerdings anfangs kontraproduktiv und sollten erst später eingesetzt werden. Am Anfang solltest du Dehnübungen machen.

Im nächsten Punkt möchte ich dir nun zeigen, wo ich die Ursachen für chronische Rückenschmerzen sehe.


4. Die Ursachen


Schauen wir uns jetzt die Ursachen für chronische Rückenschmerzen genauer an. Stelle dir folgendes vor:

Die Medizin hat den menschlichen Körper erforscht und vieles ist bisher bekannt. Was noch nicht zu 100% bekannt ist, sind die Ursachen für Rückenschmerzen. Und das liegt daran, dass ein Thema erst in den letzten Jahren erforscht wurde bzw. auch umstritten ist. Und zwar sind das die Faszien.

Man weiß, dass der Körper aus Knochen, Muskeln und Faszien besteht. Die Faszien halten dabei alles zusammen. Und Faszien erstrecken sich weiter, als man bisher geglaubt hat und haben einen weit größeren Einfluss auf dein Gesamtbefinden, als bisher angenommen.

Nehmen wir mal an, dass dein Körper ein „Trainingsgerät“ ist. Was glaubst du, wie viel seiner möglichen Fähigkeiten wir Menschen in Prozent nutzen?

20%? Nein!

10% Nein!

5% – nur 5%!!!

Wie kommt das nun?

Zuerst einmal liegt das daran, dass wir Menschen nicht für das gemacht sind, was wir aktuell leben. Wir sitzen zu viel und sorgen nicht für den entsprechenden Ausgleich in Form von Bewegung.

Wir bewegen uns zu wenig und die Anzahl der Bewegungen, die wir nutzen, ist zu gering.

Und was passiert ist jetzt folgendes:

Viele Muskeln sind inaktiv, weil wir sie nicht (mehr) verwenden. Dadurch verkürzen sie sich.

Das Gegenteil kann natürlich auch vorkommen. Wir überfordern Muskeln und überdehnen uns.

Am häufigsten sind allerdings Verkürzungen. Diese führen zu Verspannungen und dann zu Schmerzen.

Chronische Rückenschmerzen - die Ursachen

Ursprung von allem ist, dass wir zu viel sitzen.

Dazu kommt, dass wir zu viel am Computer arbeiten.

Diese beiden Punkte haben eine große Auswirkung auf unseren Rücken. Lass mich das konkret erklären.

Durch das Sitzen verkürzt sich dein Hüftbeuger. Durch die PC-Arbeit verspannt sich dein oberer Rücken und dein Nacken.

Um deinem Hüftbeuger etwas Gutes zu tun, hol dir meinen kostenlosen Hüftbeuger-Trainingsplan. Damit kannst du mit ganz einfachen Übungen deinen Hüftbeuger gezielt trainieren:

So sind Verspannungen und Schmerzen kein Wunder.

Erschwerend kommt das Thema Psyche dazu. Jeder hat Druck und möchte seinen Job behalten, weil du ja Geld verdienen musst. Dazu kannst du gern meine beiden Artikel „Rückenschmerzen Psyche“ und „Die Lebensrucksack Übung“ lesen.

Das heißt aber, dass du tun musst, was von dir verlangt wird. Sitzen und PC-Arbeit!

Schauen wir uns das Prinzip mit dem „Körper als Trainingsgerät“ mal am Beispiel Sitzen an.


5. Ursache „Sitzen“ als konkretes Beispiel


In der heutigen digitalen Welt sitzen wir sehr viel. Ich sage zu viel! Frühstück, Auto, Büro, Mittagessen, Büro, Auto, Couch und sogar im Schlaf. Im Durchschnitt sitzt jeder Deutsche ca. 11,5 Stunden am Tag. Das Sitzen im Schlaf durch die Emybro-Haltung wird dabei meist vergessen.

Wir halten fest: Wir sitzen zuviel.

Wie du „richtig sitzt“, wenn du es schon musst, liest du hier.

Was bedeutet das jetzt körperlich? Was passiert da genau?

Wenn du zuviel sitzt, dann verkürzt dein Hüftbeuger – ein Muskel an deiner Körpervorderseite.

Jeder Muskel hat allerdings einen Gegenspieler und diese beiden Muskeln beeinflussen sich gegenseitig. Im Falle des Hüftbeugers ist das der Rückenstrecker.

Nachdem du nun sehr lange gesessen hast, hat sich dein Hüftbeuger daran gewöhnt und verkürzt. Stehst du nun auf, dann zieht den Hüftbeuger sich wieder auseinander. Das bemerkt dann auch dein Rückenstrecker und zieht dagegen.

Hier wirken enorme Kräfte! Wenn also eine Kraft nach vorne zieht und eine nach hinten, dann entsteht eine dritte Kraft, die auf einen dritten Punkt wirkt.

Diese dritte Kraft wirkt aufgrund physikalischer Gesetzte auf deine Wirbelsäule bzw. auf deine Bandscheiben.

Und jetzt passiert etwas sehr interessantes im menschlichen Körper.

Wir Menschen sind dazu gemacht, zu überleben, und genau das versucht dein Gehirn sicherzustellen.

Daher schickt dein Gehirn einen Schmerz in Richtung Rücken, um dich auf die dritte Kraft an Wirbelsäule oder Bandscheiben hinzuweisen.

Viele „hören aber nicht hin“, sondern wollen diesen Schmerz einfach nur weghaben.

Der Schmerz sagt dir aber folgendes:

„Achtung, wenn du das (dich so weiter verhalten) weiter machst, dann zerstörst du deine Wirbelsäule oder deine Bandscheiben.“

Falls du kein Interesse daran hast deine Wirbelsäule und deine Bandscheiben weiter zu zerstören, hole dir meinen kostenlosen Hüftbeuger-Trainingsplan und fange noch heute mit dem Training an. Ich verspreche dir – es lohnt sich!

In anderen Worten: Dein Körper warnt dich vor einem Bandscheibenvorfall oder anderen schlimmen Folgen für deinen Rücken.

Und genau hier ziehen wir Menschen die falschen Schlüsse.

Wir schlussfolgern, dass wir den Schmerz wegkriegen müssen mit Medikamenten, die uns der Arzt eben gibt.

ABER: Verstehst du den Schmerz und was er dir sagen will, dann kannst du auch etwas für deinen Körper tun, und der Schmerz wird ganz von alleine gehen.

Wie es nun zum Bandscheibenvorfall kommt, zeige ich dir im nächsten Abschnitt.


6. Chronische Rückenschmerzen & Bandscheibenvorfall


Wir waren stehen geblieben an dem Punkt, dass du Schmerzen im Rücken hast und diese wegbekommen willst.

Du gehst also zum Arzt und der findet nichts. Aber er kann dir wenigstens etwas gegen die Schmerzen geben. Du nimmst das dankbar an.

Du nimmst etwas gegen den Schmerz (Tabletten oder Spritzen) und der Schmerz ist weg – zumindest glaubst du das.

Jetzt passiert aber etwas Fatales. Der Schmerz ist noch immer da (denn er wird immer noch vom Gehirn gesendet – als Warnung), aber du merkst ihn nicht mehr und du glaubst, dass das Problem gelöst sei.

Du ignorierst also das Warnsignal deines Körpers!

Und jetzt passiert genau das, was ich oben beschrieben habe…

Du machst genau so weiter und dann wird etwas zerstört und es kommt zum Bandscheibenvorfall oder einem anderen Rückenproblem.

Der Druck der wirkenden Kräfte (Hüftbeuger versus Rückenstrecker) auf deine Bandscheiben wird so groß, dass eine Bandscheibe platzt und die gallertartige Flüssigkeit in Richtung deiner Wirbelsäule an die Nervenbahnen läuft.

AUTSCH! Das ist der Schmerz eines Bandscheibenvorfalls.

Und jetzt?

Es könnte sein, dass du noch mehr Schmerzmittel bekommst und alles noch schlimmer wird!

Warum?

Ganz einfach: Die Ursache ist nicht weg!

Die Schmerzen können sogar noch schlimmer werden.

Nachdem ich so ein düsteres Bild gezeichnet habe bzw. du dich vielleicht sogar wieder erkennst, möchte ich dir jetzt endlich sagen, was du tun kannst, um diese Situation aufzulösen bzw. endlich Besserung herbeizuführen.


7. Was tun bei chronische Rückenschmerzen? Der Sieben-Punkte-Plan!


Zu erst einmal solltest du dir bewusst sein, dass du chronische Rückenschmerzen hast, wenn du länger als 12 Wochen Schmerzen hast.

Der zweite Schritt ist aus meiner Sicht der, dass du Schritt für Schritt deine Schmerzmittel reduzierst, sobald du kannst, um den Schmerz zu spüren. Denn es ist wichtig, dass du weißt, wo dein Körper dir überhaupt ein Signal hinsendet.

Grundsätzlich kannst du jetzt sofort Folgendes tun, um deine chronischen Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen:

#1 Gezielte Rückenübungen

Wie schon angesprochen solltest du gezielte Rückenübungen machen – für die jeweilige Körperregion, wo du Schmerzen hast. Wichtig ist, dass du täglich trainierst und dir ein paar Minuten Zeit nimmst. 10 bis 15 Minuten pro Tag reichen aus – allerdings jeden Tag. Bei den Übungen solltest du jede Übung beidseitig trainieren und jede Position mindestens eine Minute halten. Außerdem sind dein Atem und deine Gedanken während der Übungen sehr wichtig. Atme ruhig und gleichmäßig. Denke nicht an den Schmerz, sondern daran, wie du entspannst und sich alles löst. Je nachdem wo er auftritt, solltest du dann entsprechende Rückenübungen machen.

#2 Viel Bewegung

Baue bewusst Bewegung in deinen Alltag ein. Im Berufsleben kannst du das mehr oder weniger gut, aber es gibt fast immer Möglichkeiten. Du kannst auch nach der Arbeit noch Spazieren oder Walken gehen. Nordic Walking ist sehr gut, weil es auch für die Körperhaltung sehr gut ist, wenn du es richtig machst. Es ist zwar etwas seltsam, aber du kannst auch Abends, wenn die Kinder im Bett sind (falls du welche hast) noch 15 Minuten an die frische Luft gehen und deinem Körper ein paar Schritte schenken.

#3 Rückengerechter Alltag

Beobachte deinen Alltag und gestalte ihn rückengerecht. Schon wie du aus dem Bett aufstehst, macht einen Unterschied. Wie du an der Supermarkt-Kasse stehst und wie du auf dem Sofa liegst, um noch zwei weitere Beispiele zu nennen. Auch hier ist der erste Schritt das Bewusstsein und die Sensibilisierung für deinen aktuellen Stand. Von da aus kannst du daran arbeiten, rückengerecht zu leben. Sitzen, heben, Tragen, Stehen, Aufstehen – all das kannst du rückengerecht tun. Wie? Das erfährst du in meinem Dranbleibe-Kurs:

#4 Ergonomischer Arbeitsplatz

Zum rückengerechten Alltag gehört natürlich auch ein ergonomischer Arbeitsplatz. Egal, ob du einen PC-Arbeitsplatz hast oder einen Steh-Arbeitsplatz. Auch hier gibt es fast immer Möglichkeiten, den Arbeitsplatz an deine körperlichen Bedürfnisse anzupassen. Im Büro kannst dir zum Beispiel einen höhenverstellbaren Schreibtisch besorgen. Das wird nicht einfach, lohnt sich aber umso mehr.

#5 Entspannung

Das heutige Leben rast so an uns vorbei. Termine, Termine, Termine! Alles geht immer schneller! Wirklich? Steig aus für einen Moment.

Führe handyfreie Tage ein oder bildschirmfreie Abende. Achte außerdem darauf, was du von außen an dich ranslässt. Wir glauben, dass wir auf jeden Impuls von außen reagieren müssen – und zwar sofort. Das stimmt aber nicht! Es ist deine Entscheidung.

Baue bewusst Entspannung in dein Leben ein. Mittagsschlaf, Meditation, progressive Muskelentspannung – was auch immer zu dir passt und dir hilft. Du kannst auch einfach 20 Minuten deine Liebenlingsmusik hören und dabei auf der Couch liegen. Schließe deine Augen und spüre so richtig in die Musik hinein.

#6 Yoga

Was mir persönlich sehr geholfen hat, ist regelmäßiges Yoga. Die Bewegungsabläufe, die Einstellung zu den Übungen und zum eigenen Körper – im Prinzip alles hilft mir, gesund zu werden und zu bleiben. Ich kann es dir nur empfehlen, denn Yoga enthält viele Übungen, die extrem gut für deinen Rücken sind. Mir hat Yoga sehr geholfen, denn im Yoga gibt es viele Übungen, die besonders für den unteren Rücken gut sind und diesen dehnen. Außerdem gibt es viele Positionen und Bewegungsabläufe, die deinen Hüftbeuger dehnen.

#7 Körperhaltung

Arbeite an deiner Körperhaltung! Wie sitzt du jetzt am PC, wenn du diesen Artikel liest? Erinnere dich – du trainierst deinen Körper den ganzen Tag. Wie deine Körperhaltung ist, zeigt deinen Trainingszustand. Und das schönste an der Körperhaltung du kannst es lernen. Außerdem wirst du auch Veränderungen in dir spüren, wenn du an deiner Körperhaltung arbeitest.


8. Was du NICHT tun solltest?


Nachdem ich dir die sieben Punkte genannt habe, was du tun sollst, möchte ich dir auch fünf Punkte nenne, die du aus meiner Sicht nicht tun solltest.

#1 Verantwortung abgeben

Du hast Schmerzen. Du gehst zum Arzt und der soll sich mal darum kümmern. Ich habe oft das Gefühl, dass Menschen ihre Verantwortung abgeben, wenn sie zum Arzt gehen. Mach das nicht! Dein Arzt kann dich untersuchen und hat Möglichkeiten, die du nicht hast, ABER niemand kennt dich und deinen Körper besser als du selbst. Ich nenne das persönliche „Gesundheitliche Selbstverantwortung“. Das heißt, dass du selbst der größte Experte für deinen Körper bist und mit diesem Wissen auch zum Arzt gehst.

#2 Schmerzmittel nehmen

Versuche, Schmerzmittel zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Klar, manchmal geht es gar nicht anders. Aber gewöhne dir nicht an, immer irgendwas zu nehmen, denn das hat langfristig negative Folgen für dich.

#3 Dich mit der Situation abfinden

Bitte finde dich NICHT mit der Situation ab. Es gibt Hoffnung und ich möchte dich motivieren, anzufangen bzw. dranzubleiben. Rückenschmerzen sind in den meisten Fällen in den Griff zu bekommen und ich bitte dich hier nach Lösungen zu suchen und diese auszuprobieren. In meinem kostenlosen Kurs gebe ich dir viele praktische Tipps, die du sofort in deinen Alltag einbauen kannst: Gib nicht auf und lass uns gemeinsam loslegen!!!

#4 In Selbstmitleid versinken

Langfristige Schmerzen können dich ziemlich fertig machen und runterziehen. Manche Menschen versinken dann in Selbstmitleid und quälen sich den ganzen Tag mit Fragen wie „Warum ich?“ usw. Lass das bleiben und stelle dich den Schmerzen mit positiver Einstellung.

#5 Dein Umfeld alles spüren lassen

Manche Menschen – das habe ich schon am eigenen Beispiel erlebt – lassen ihr Umfeld alles spüren, was sie haben. Erstmal wird dann ausführlich über den Schmerz gesprochen und man labt sich daran. Manche Menschen beschuldigen sogar andere, für deren Schmerzen verantwortlich zu sein. Lass das! Da kommen wir wieder zum wichtigsten Punkt: Übernimm Verantwortung für dich und dein Leben. Der Punkt, an dem du jetzt gerade stehst, ist ein Spiegel deines bisherigen Lebens. Alles was du getan hast, hat dich dahin geführt.


9. Medikamente bei chronischen Rückenschmerzen?


Schmerzmittel oder Medikamente können dir vorübergehend helfen und ich möchte diese nicht per se verteufeln. Allerdings weiß ich auch, wie gefährlich das unter Umständen sein kann. Es ist bekannt, dass Schmerzmittel abhängig oder süchtig machen können. Außerdem ändern Schmerzmittel nichts an deinem eigentlichen Problem, sondern verschlimmern es. Suche lieber selbst die Ursachen für deine Schmerzen und gehe diese gezielt an.

Fazit

So, und jetzt liegt es an dir!

Ich habe dir in diesem Artikel zahlreiche Tipps und Methoden verraten, mit denen du noch heute anfangen kannst.

Wichtig:

Gerade bei Rückenschmerzen ist es aber so, dass viele wissen, dass sie was tun sollten und auch immer wieder mal was darüber lesen. Trotzdem kommen viele Menschen nicht ins Handeln und wundern sich, warum die Schmerzen nie weggehen.

Sei nicht einer von Ihnen!

Such dir am besten einen Punkt aus der Liste oben aus und setze diesen ab sofort in deinem Leben um. So überforderst du dich nicht und fängst trotzdem an. 🙂

Diese Übungen und Methoden haben schon vielen Menschen geholfen, ihre Rückenschmerzen zu lindern oder komplett zu verlieren. Glückwunsch außerdem, dass du es bis zum Ende dieses Artikels geschafft hast.

Trage dich außerdem noch in den kostenlosen Rücken-Newsletter ein. Dort schicke ich dir täglich weitere hochwirksame Übungen, Tipps und Tricks für einen schmerzfreien Rücken und gegen Stress, die es exklusiv nur in meinem Newsletter gibt.

Alles Beste und einen schmerzfreien Rücken,

Dein Gerd

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Achtung: Diese Seite ersetzt keine Diagnose und ist auch keine Empfehlung, nicht zum Arzt zu gehen. Bei Rückenschmerzen solltest du dennoch den Arzt deines Vertrauens aufsuchen und mit ihm deine Probleme besprechen.
Auch stellt diese Seite keine Aufforderung dar, Medikamente nicht einzunehmen und du darfst vom Arzt verordnete Medikamente auch nicht eigenmächtig absetzen. Das kann sonst u.U. lebensgefährlich sein.
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