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Faszientraining gegen Muskel- und Rückenschmerzen – Wie Faszientraining dich schmerzfrei macht!

Faszientraining gegen Rückenschmerzen? In diesem Artikel zeige ich dir, wie Faszientraining dir helfen kann.

Faszientraining bei Rückenschmerzen

» Du willst wissen, was Faszien überhaupt sind?

» Dich interessiert, wie genau Faszientraining dir weiterhelfen kann?

» Du willst es mal probieren und weißt nicht worauf du achten musst?

In diesem Artikel erfährst du was Faszien überhaupt sind, wie sie verkleben, warum du deine Faszien „trainieren“ solltest und wie Faszientraining funktioniert.

Faszientraining gegen Muskel- und Rückenschmerzen

Rückenschmerzen werden immer häufiger mit Faszientraining in Verbindung gebracht. In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie dir Faszientraining helfen kann bei Rückenschmerzen.  Damit ich dir den besten Inhalt zum Thema Faszientraining anbieten kann, habe ich mir einen Experten gesucht. Freddi von www.fitzuhause.net wird dir jetzt zeigen, was es mit den Faszien aus sich hat.

Hiermit übergebe ich das Wort an Freddi:

Faszientraining ist seit ein paar Jahren in aller Munde. Es hilft gegen Muskelschmerzen, Verspannungen und kann die Regeneration fördern. Grund genug sich das Faszientraining genauer anzuschauen.


1. Was sind Faszien?


Faszien (oft Bindegewebe genannt) sind zwar erst seit ein paar Jahren bekannt, aber im Grunde nichts Neues. Es ist eine Art zweite Haut, die alles im Körper umschließt (Muskeln, Gelenke, Sehnen und Organe).

Um dir das zu veranschaulichen, denk an das weiße Netz um eine Mandarine. Die Faszien sind zwischen 0,5 mm und 3 mm dick.

Faszien ermöglichen geschmeidige Bewegungen und verleihen dem Körper Stabilität. Für Organe sind sie überlebensnotwendig, weil die Faszien die Organe zusammenhalten und schützen.

Die Muskeln werden von den Faszien (genauer den Lymphgefäßen, die durch das Fasziengewebe verlaufen) mit Nährstoffen versorgt.


2. Warum sollte man seine Faszien massieren?


Die Faszien sind oft die Ursache für Muskelschmerzen. Das hängt mit den Lymphgefäßen zusammen, über die der Muskel mit Nährstoffen versorgt wird.

Wenn die Faszien verhärten oder verkleben, werden diese Lymphgefäße abgeknickt. Dann kann die Lymphflüssigkeit die Muskeln nicht mehr mit den Nährstoffen versorgen.

Außerdem befinden sich in den Faszien mindestens sechsmal mehr Schmerzrezeptoren und Nervenenden als im Muskel. Aus diesen Gründen sind verklebte Faszien häufig der Grund für Schmerzen.

Wenn die Faszien verkleben, beeinträchtigt das deine Beweglichkeit. Nicht nur Dehnen verbessert deine Beweglichkeit, sondern auch das Faszientraining.

Durch das Training mit einer Faszienrolle kannst du die Faszien lockern und Verklebungen lösen. Du wirst beweglicher, deine Muskeln werden wieder besser mit Nährstoffen versorgt und viele muskuläre Schmerzen werden verschwinden.


3. Wie verkleben Faszien überhaupt?


Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Faszien verkleben können.

Die häufigste ist zu wenig Bewegung. Wenn du schonmal einen Gips tragen musstest, wirst du wissen, dass danach deine Muskeln und dein Gewebe stark verkürzt sind. Aber auch wenn du lange in einer Position bist, können Verklebungen entstehen. Häufig ist das bei kranken oder älteren Leuten der Fall.

Verspannungen entstehen durch Stress. Unser Körper schüttet dann Stresshormone aus, die unsere Muskeln anspannen. Früher war das hilfreich, weil wir dann bereit waren uns zu verteidigen. Heutzutage sind wir immer häufiger Stresssituationen ausgesetzt, weshalb unsere Muskeln und unser Gewebe dauerhaft auf Spannung ist.

Eine andere Möglichkeit ist ein Traumata. Wenn du einen starken Schlag auf deine Muskeln bekommst, kann sich das Fasziengewebe verkleben.

Aber auch starkes Training kann die Ursache für Verklebungen sein. Beim Training entstehen kleine Risse im Muskel. Das ist weiter nichts Schlimmes, weil der Körper diese Risse selber repariert und so die Muskeln wachsen. Problematischer wird es bei Muskelbündelrissen, Zerrungen, Sehnenreizungen oder Entzündungen.

Profisportler machen das Faszientraining, um Verletzungen vorzubeugen und leistungsfähig zu bleiben.


4. Wie funktioniert das Faszientraining?


Fürs Faszientraining gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine ist eine Faszienmassage von einem Physiotherapeuten. Diese Methode ist am effektivsten, weil der Physio genau auf die verklebten Punkte eingehen und mit seinen Händen den Druck variieren kann. Allerdings musst du dafür immer zu einem Physio gehen.

Zuhause gibt es die Option, mit Faszientools die Verklebungen selber zu lösen. Das Standardequipment dafür ist eine Faszienrolle. Du rollst auf dieser Rolle. Dadurch wird Flüssigkeit durch das Fasziengewebe gedrückt, was die verflochtenen Faszien lockert.

Um das Training zuhause noch effektiver zu gestalten, gibt es verschiedene extra Tools. Mit dem Faszienball kannst du konkreter auf verklebte Punkte eingehen (ähnlich wie der Physio). Es ist ein kleiner harter Ball, den du genau auf die verspannte Stelle legen kannst. Du rollst nun so lange auf der Stelle, bis sich diese lockert.

Auch Dehnen lockert die Faszien. Gut ist es, das Faszientraining mit dem Dehnen zu kombinieren.

Wichtig ist, dabei nicht zu schnell zu rollen! Was du beim Faszientraining beachten solltest, erfährst du in diesem Video:

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Faszienübungen für den Rücken

Da verspannte Faszien oft die Ursache für Rückenschmerzen sind, zeige ich dir hier die Top drei Übungen für den Rücken.

Übung #1: Rückenfaszie dehnen

Mit dieser Übung triffst du die größte Faszie im menschlichen Körper. Sie erstreckt sich von der Fußsohle bis zur Stirn. Bei der Ausführung ist es wichtig, die Beine und Arme durchzustrecken. Die Schwierigkeit regulierst du durch die Entfernung und die Höhe der Ablage.

Faszientraining Rückenfaszie dehnen

Übung #2: Lendenwirbelbereich (unteren Rücken) massieren

Für diese Übung solltest du keine Faszienrolle verwenden, weil sie die Wirbelsäule belastet. Besser geeignet ist ein Duoball, der in der Mitte eine Einkerbung hat und so die Wirbelsäule entlastet.

Tipp: Nimm für den Anfang einen Duoball mit 12 cm Durchmesser. Der kleinere ist deutlich schmerzhafter.

Du massierst mit dieser Übung genau den Rückenstrecker im unteren Rücken. Dort kommt es oft zu Verspannungen uns Schmerzen. Bei dieser Übung sind ebenfalls die Tipps aus dem Video zu beachten.

Faszientraining Lendenwirbelsäule massieren

Übung #2: mit der Faszienrolle

Für den oberen Rückenbereich eignet sich die Faszienrolle zum Massieren der Muskeln. Du überkreuzt deine Arme vor der Brust. So rollst du nicht auf deinen Schulterblättern. In dieser Position kannst du nun ausgezeichnet die Muskeln lockern.


5. Welche Faszientools fürs Faszientraining?


Im Artikel wurden verschiedene Faszientools erwähnt. Ich möchte dir hier eine kleine Empfehlung geben, welche Faszientools sich besonders gut eignen.

FaszienrolleDie Faszienrolle ist für das Faszientraining am wichtigsten. Jeder, der sich schon mit Faszienrollen beschäftigt hat, kennt den Namen Blackroll. Allerdings gibt es eine günstigere und ebenbürtige Alternative: die Balance Roll.

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Die Balance Roll ist von der Qualität auf dem gleichen Stand, wie die Blackroll*. Es sind keine Schadstoffe enthalten und auch der Härtegrad ist sehr ähnlich. Vom Preis ist sie etwas günstiger, weshalb ich dir diese Rolle empfehle.

Duoball:

Für das Faszientraining am Rücken ist der Duoball ebenfalls wichtig, um den unteren Rücken massieren zu können, ohne dass die Wirbelsäule belastet wird.

Beim Douball gibt es keine günstigere ebenbürtige Alternative zur Blackroll. Die günstigeren Produkte sind meistens auch von der Qualität nicht auf dem gleichen Stand. Aus diesem Grund rate ich bei diesem Tool zum Duoball von Blackroll.

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Faszienball:

Wenn du spezifisch auf bestimmte Punkte eingehen möchtest, lohnt sich ein Faszienball. Bei diesem Tool ist der preisliche Unterschied von Blackroll Ball zu anderen Herstellern nicht groß. Von der Qualität schneidet der Blackroll Ball mit am besten ab, weshalb ich zu diesem Produkt rate.

Faszientraining Faszienball

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Ich hoffe das Faszientraining hilft dir dabei, deine Rückenscherzen loszuwerden oder ihnen vorzubeugen, damit du voller Energie durch den Alltag gehen kannst!


Über den Autor

Freddi von Fitzuhause.net

Hey, ich bin Freddi vom Sportblog Fitzuhause.net. Dort behandeln wir alles rund um das Training zuhause. Dazu gehört das Faszientraining, Dehnen und Gesundheit, sowie das Ausdauertraining, der Muskelaufbau und das Training mit Sportgeräten. Über einen Besuch von dir freue ich mich sehr. 🙂

Webseitehttps://fitzuhause.net

E-Mail: office@fitzuhause.net


Vielen Dank an Freddi für diesen informativen und praktischen Artikel zum Thema Faszientraining.

Fazit

Wie wir erfahren haben, ist die Kombination von Faszientraining und Rückenübungen (speziell Dehnübungen) besonders wirksam.

Und jetzt bist du dran. Falls du eine Fasziengerät hast, dann probiere gleich mal eine Übung aus und schau, wie GUT es dir tut.

Denn nur was du umsetzt, kann dir wirklich weiterhelfen!

Die oben genannten Übungen und Methoden haben mir selbst und vielen anderen schon geholfen, die Rückenschmerzen zu lindern und ganz in den Griff zu kriegen.

Also fang noch heute mit deinem Training an. 🙂

Trag dich außerdem noch in den kostenlosen Rücken-Newsletter ein. Dort schicke ich dir täglich weitere hochwirksame Übungen, Tipps und Tricks für einen schmerzfreien Rücken und gegen Stress, die es exklusiv nur in meinem Newsletter gibt.

Alles Beste und einen schmerzfreien Rücken,

Dein Gerd

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Achtung: Diese Seite ersetzt keine Diagnose und ist auch keine Empfehlung, nicht zum Arzt zu gehen. Bei Rückenschmerzen solltest du dennoch den Arzt deines Vertrauens aufsuchen und mit ihm deine Probleme besprechen.
Auch stellt diese Seite keine Aufforderung dar, Medikamente nicht einzunehmen und du darfst vom Arzt verordnete Medikamente auch nicht eigenmächtig absetzen. Das kann sonst u. U. lebensgefährlich sein.

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für die vielen Tipps. Ich habe immer wieder mal Rückenschmerzen. Und selbst, wenn man sich einen guten Bürostuhl kauft, ist es oft eine so einseitige Belastung, dass man irgendwann wieder den Punkt erreicht. DA hilft hat nur ein gutes Training.

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